Ein Fundament des Glaubens

Die Kirchgemeinde gehörte von alters her zum Pfarramtsbereich Schwallungen. 1619 wurde die erste Kirche in Niederschmalkalden erbaut. Es war ein Fachwerkbau mit verputzten Wänden. Durch Hochwasser des angrenzenden Flusses Schmalkalde wurde das Gebäude so stark zerstört, dass es 1871 abgerissen werden musste. Die heutige Kirche St. Elisabeth wurde 1901 im Auftrag von Herzog Georg dem II von Sachsen-Meiningen nach 3 Jahren Bauzeit im neoromanischen Stil erbaut. Das folgende Video zeigt einen kurzen Einblick in das Innere unserer Kirche.

Namensgebung und weitere Veranstaltungen

Pfingsten stand in Niederschmalkalden ganz im Zeichen eines besonderen Geburtstags: Pünktlich zum 700-jährigen Ortsjubiläum wurde die Dorfkirche auf den Namen ‚St. Elisabeth‘ getauft. Das Interesse war überwältigend – genau wie zur Einweihung vor 125 Jahren füllten die Besucher die Kirche am 9. Juni bis auf den letzten Platz. Und auch sonst finden zahlreiche Veranstaltungen rund um das Gotteshaus statt – sei es das Martinsspiel, der alljährliche Kirmesgottesdienst oder das Erntedankfest.

Quelle Video: Kirchenkreis Bad Salzungen-Dermbach

Neben dem dem Krippenspiel gibt es noch viele tolle Angebote für die Kinder unserer Gemeinde und darüber hinaus. Unter dem Motto “Kirche mal anders ” ist z.B. auch mal das DRK zu Gast und lehrt Erste-Hilfe-Maßnahmen. Außerdem sind Kinovorführungen in der Kirche geplant – für Kinder ab 6 Jahren mit freiem Eintritt!

Einmal im Jahr steht der Frühjahrsputz auf dem Plan! An der Pflege der Außenanlagen hinter der Kirche beteiligen sich zahlreiche Helfer mit viel Engagement – hier im Bild die Mitglieder des Gemeindekirchenrats und der Dorfchronistinnen.

Gratulation für Herzog Georg II. – dem Erbauer unserer Kirche! Anlässlich seines 200. Geburtstages versammelten sich die Mitglieder des Gemeindekirchenrates und die Ortschronistinnen am 02.04.2026 am Denkmal auf dem Platz hinter der Kirche.

Die Stimme des Dorfes: Die Glocke

Im Herbst 2019 erfolgte die Fertigstellung des neuen Glockenstuhles aus Eichebalken durch die Firma Ruft aus der Rhön. Der alte Glockenstuhl aus Eisen war stark verrostet und konnte nicht mehr betrieben werden. Die Kosten von 25.000 Euro wurden zur Hälfte von Spenden gedeckt. 
Der Glocken-Dreiklang ist in Südthüringen einzigartig!